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Werden Sie Holzwerker des Jahres 2010!
Für Sie gibt es nichts Schöneres als mit Holz zu arbeiten - zu drechseln, zu schnitzen und zu tischlern? Nun, für uns auch nicht! Daher möchten wir Ihre Werke in der HolzWerken-Lesergalerie zeigen. Präsentieren Sie uns hier die besten Ergebnisse aus Ihrer Werkstatt. Der besondere Clou: Ab sofort hat jeder Teilnehmer der Lesergalerie die Chance, Holzwerker des Jahres 2010 zu werden. Es winken attraktive Preise. Die Werkzeuge unserer Partner DeWalt und Magma haben einen Gesamtwert von über 3.500 Euro!
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Lesergalerie
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Einsendung vom: 08.03.10
263)
Von der Stolperfalle zur Wohnraumtreppe
von Andreas Mühlberger Aichhorn aus 4203 Altenberg
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Ein Freund hat in seinem Elternhaus einen leerstehenden Nebenbau zu seiner neuen Wohnung ausgebaut. Er hat mich gefragt ob ich ihm eine Holztreppe auf einer betonierte Stiege anfertigen möchte. Die besondere Herausforderung dabei war, dass diese alte Betonstiege aufgrund einer Wand (die jetzt entfernt wurde) in der Länge zu wenig Platz hatte und dadurch die Stufenhöhen und Auftrittbreitenverhältnisse überhaupt nicht zusammenpassten und noch dazu die gezogenen Stufen total falsch betoniert waren. Die neue Holztreppe sollte um ca 60 cm länger und die gezogenen Stufen in die optimale Position gebracht werden. Meine Aufgabe war es nun, die alte Stiege unter der Holztreppe so zu verstecken, dass es zu keinen gröberen Stemmarbeiten kommt. Das war nicht gerade leicht, da sie viel zu weit gezogen waren. Als Auflage der Holzstufen fertigte ich ein Lattengerüst an, auf dem sämtliche Teile angedübelt wurden. Dazu musste vorher die Hinter- und Unterkante jeder Stufe an der Wand angerissen werden um dieses Gestell positionieren zu können. Der Zeitaufwand betrug ca 75 Stunden. Die komplette Konstruktion ist aus Braunesche gefertigt und folgende Maschinen kamen zum Einsatz: Tischkreissäge, Fräse, Oberfräse, Schleifmaschine, Airless Lachspritze, Flachdübelfräse, Kappsäge, Stichsäge, Schlagbohrmaschine und Akkuschrauber. Das wichtigste Handwerkzeug bei der Montage war die Schmiege. Um die Schmiege einzustellen und die Vorderkantenlänge ermitteln zu können habe ich mir zwei Leisten, eine mit einem Langloch, zusammengeschraubt und je nach Bedarf verschoben, wodurch die Naturmaße schnell ermittelt waren. Die Mauer war nämlich auch nicht gerade.
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Einsendung vom: 04.03.10
262)
Neues von LaScie ;-)
von Wolfgang Kasper aus 77866 Rheinau
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Der JointMaker für lau macht Fortschritte. Fehlt noch eine verstellbare Andruckleiste und ein Niederhalter für das Werkstück. Die Schnittqualität wird damit bestimmt weiter verbessert. Und auch die Arbeitssicherheit dürfte sich noch einmal erhöhen.
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Einsendung vom: 01.03.10
261)
Treppenhaustüren
von Marcus Löcken aus 01328 Dresden
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Um unser Treppenhaus von dem Erdgeschoss abzuteilen habe ich zwei Schwingtüren gebaut, so kann die Wärme aus dem Erdgeschoss nicht mehr ins Treppenhaus entweichen und gleichzeitig haben wir eine schöne Abgrenzung auch zum Kellerabgang. Da die Türen 2,30 m hoch sind, konnte ich keine handelsüblichen Türen kaufen, ich musste sie selber bauen. Zum Einsatz kamen Fichte für den Rahmen und MDF für die Füllungen. Bei einem ortsansässigen Glaskünstler ließ ich mir die Verglasung nach historischen Vorbildern der ortstypischen Verandafenster fertigen. Ich habe ca. einen Monat daran gebaut. Zum Einsatz kamen: Mafell Schienensäge, Abricht- Dickenhobel, Kappsäge, stationäre Fräse, Leimpresse usw.
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Einsendung vom: 01.03.10
260)
Taubenturm - Teil 3
von Marcus Löcken aus 01328 Dresden
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Die Besonderheit war zum einen die detailgenaue Kopie des Originals, ohne die originalen Pläne zu haben, es waren nur selbstgemachte Fotos vorhanden. Zum anderen die Zusammenarbeit mit dem Steinmetz, der die Säule des Turmes fertigte und letztlich auch der Transport von Dresden nach Osnabrück und das Aufrichten des Turms unter Zuhilfenahme eines Autokrans. Als Material wählte ich sibirische Lärche, wegen der Wetterstabilität und weil ein Neuanstrich nur mit einem Gerüst möglich sein wird. Die Sandsteinsäule hat eine Höhe von 4 Metern, der eigentliche Turm 1,80 Meter und das Dach bis zur Spitze noch einmal 2,20 Meter. Also insgesamt eine Höhe von ca. 8 Metern. Ohne Stress habe ich ca. ein dreiviertel Jahr daran gebaut. An Gerätschaften ist so ziemlich alles zum Einsatz gekommen, was meine Werkstatt so hergibt. Mafell Schienensäge und Duo-Dübler, Lamello, Abricht- Dickenhobel, Bandsäge, Stichsäge, Leimpresse (Scheppach), Oberfräse usw. Für die wasserfeste Verleimung der selbst hergestellten Leimholzbalken habe ich PU-Kleber aus dem Hause Berner verwendet.
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Einsendung vom: 01.03.10
259)
Taubenturm - Teil 2
von Marcus Löcken aus 01328 Dresden
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Auf den folgenden Bildern sieht man die Entstehung der Holzarbeiten. (Beschreibung siehe Taubenturm - Teil 3)
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Ansprechpartner:
Manuela Daher
Tel: +49 511 9910-305
Fax: +49 511 9910-013
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