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Lesergalerie
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Einsendung vom: 14.05.10
303)
Eine Schale aus zwei Brettern Teil I
von Othmar Jung aus 6343 Buonas ZG
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Ich war anfangs ziemlich skeptisch: "Eine Schale aus zwei Brettern" - ob dies wohl möglich ist" Sicherlich eine Herausforderung und eine wirklich "holzsparende" Angelegenheit. Also nichts wie los und ausprobieren, dachte ich! Das Grundmaterial waren zwei Nussbaumbretter von 70 cm Länge und 35 cm Breite, Dicke 2,5 cm. Das Resultat: eine respektable Nussbaumschale von 68 cm Durchmesser und 16 cm Höhe. Vorweg: Warum zwei Bretter" Es ginge doch auch mit einem einzigen! Es braucht halt zwei, weil die Bandsäge keine Kreisinnenradien aussägen kann - es werden also immer zwei gleich große Halbkreisreifen ausgesägt und dann als erster Schritt zu einem Kreisring zusammen geleimt. Besonderheiten: Die vorbereitenden Schreinerarbeiten nahmen über die Hälfte der investierten Zeit von ca. 20 Stunden in Anspruch. Es muss mit Präzision gearbeitet werden, damit man das rohe Schalenstück überhaupt zum Drechseln auf die Drechselbank spannen kann. Wenn das "Zeug aus dem Ruder läuft", dann ist die ganze Vorarbeit "für die Katz". Also langsam aber genau arbeiten. Ich habe hier die Gelegenheit wahrgenommen und die Vorgehensweise mittels des im HolzWerken vorgestellten Google SketchUp CAD Programms aufgezeichnet. Mein Erstlingswerk auf Google Sketchup - auch das eine Herausforderung und ein gutes Lehrstück. (Weiter siehe Teil II)
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Einsendung vom: 14.05.10
302)
Deckenlampe in Esche
von Sven Haase aus 04279 Leipzig
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Da ich seit langem unzufrieden mit der Auswahl an Lampen war hab ich beschlossen, mal eine zu drechseln. Die Lampe ist aus nasser Esche gedrechselt worden. Sie ist 370 mm im Durchmesser,120 mm hoch und 6-7 mm dünn. Die Schwierigkeit lag in der Wärmeabfuhr, was ich mit Bohrlöchern und angehobener Haube gelöst habe. Insgesamt brauchte ich 10 Stunden für die Lampe.
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Einsendung vom: 13.05.10
301)
T-Nut improvisiert
von Wolfgang Kasper aus 77866 Rheinau
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T-tracks aus Alu sind teuer, leider. Es gibt aber immer wieder Vorschläge, wie man sich behelfen kann. Die T-Nut habe ich hier so erweitert, dass ein U-Profil in zusätzlichen Nuten gleitet und damit noch besser geführt wird. Nicht gefräst, alles auf der TKS gesägt. Mal sehen, wie es sich in der Praxis bewährt.
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Einsendung vom: 10.05.10
300)
Teilapparat f. d. Bohrständer
von Wolfgang Kasper aus 77866 Rheinau
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Für max. 24 Teilungen, Gesamtdurchmesser 22 cm, Radius des Teilapparats 9 cm. Der Radius kann abhängig von der Ausladung des Bohrständers auch größer sein. Es fehlt noch eine Tischauflage mit verstellbarem Anschlag, an dem der Teilapparat nach l/r verschoben werden kann. Ohne (s.Bilder) muss man den Bohrkopf schwenken. Unpraktisch. Die Genauigkeit der Bohrungen im Werkstück hängt vom selbstgefertigten Teilapparat ab. Abgekupfert von einer Rotwerk-Tischbohrmaschine. Wie's genau funk't, kann man im PDF zur RB18 Vario nachlesen.
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Einsendung vom: 06.05.10
299)
Shaker Step
von Jens Wulf aus 79481 Schliengen
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Die Handwerkskunst der Shaker fasziniert mich schon länger. Schönheit und Schlichtheit sind Merkmale ihres Stils. Die Shaker haben in einer religiösen Gemeinschaft gelebt. Möbel waren ihrem Zweck bestimmt, jede unnötige Verzierung wurde weggelassen, damit schufen sie einen zeitlosen Stil, der immer wieder neue Freunde findet. Die Shaker haben viel mit Kirschbaum gearbeitet. Ihrem Beispiel folgend trennte ich eine 50 mm Kirschbaumdiele auf. Die Bretter habe ich gestürzt verleimt und auf 18 mm ausgehobelt. Mit der Tischkreissäge auf Maß gesägt, dann mit dem Zinken begonnen. Erst habe ich die Seitenteile miteinander verleimt, bevor ich den Bogen mit der Oberfräse ausarbeitete. Die Tritte und Traverse wurden mit den Seitenteilen in einem Mal verleimt. Nach dem Verputzen und dem Feinschliff, wählte ich ein Öl-Bienenwachs Finish. Für die Arbeit habe ich ca. 15 Std. benötigt. Das Projekt hat mir sehr viel Freude bereitet.
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Ansprechpartner:
Manuela Daher
Tel: +49 511 9910-305
Fax: +49 511 9910-013
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