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Einsendung vom: 26.04.10
288)
Heizkörperverkleidung Kirschbaum Teil 2
von Jens Kaiser aus 01705 Freital-Weissig



Besonderheit: Antik, Grundansicht ähnelt einem Lambris (Wandverkleidung) aber mit Funktion, Lamellen 0° - 45° synchron verstellbar.
Arbeitszeit: für zwei verschiedene Ausführungen (Maße) ca. 160 Stunden.
Werkzeuge und Maschinen: konventionelles Handwerkzeug, Tischkreissäge, Unterfräsmaschine.
Besondere Herausforderungen: Entwicklung einer funktionstüchtigen, fast verdeckten Mechanik, Oberfläche, Beize + Lack für vorhandene Möbel farblich angepasst.

 
Einsendung vom: 26.04.10
287)
Heizkörperverkleidung Kirschbaum
von Jens Kaiser aus 01705 Freital-Weissig



Mein Grundgedanke oder die Idee entstand daraus, eine optisch passende und funktionelle Ergänzung zu einer käuflich erworbenen Wohnzimmereinrichtung der Firma Selva in der Collection Verona zu bauen. Die standardmäßigen und schlichten Heizkörper, welche in jedem Büro und Haushalt zu finden sind, empfand ich als optisch störend zu meiner im antiken Stil bestehenden Wohnzimmereinrichtung.
In der Grundform eines Lambris mit Abstellmöglichkeit und mit einem einfachen verdeckten Holzgestänge lassen sich die Frontlamellen synchron mit einem polierten Messinggriff links oder rechts bequem bedienen.
Ein Wandabstand von 30 mm und eine Lamellenstellung stufenlos wählbar von 0° bis ca. 45° beeinträchtigen nicht die Raumtemperatur, Zirkulation und Thermostatbedienung.
Als Trägerplatte verwendete ich 19 mm Rohspanplatte, Massivholzanleimer überfurniert mit deutschem Kirschbaum.
In einem antiken Farbton gebeizt und mit seidenmattem Lack versehen, legte ich größten Wert auf absolute Trockenheit aller verwendeten Materialien, um ein schädliches Nachtrocknen unbedingt zu vermeiden.
Dankenswerterweise konnte ich alle Maschinenarbeiten in meiner Firma durchführen, da ich privat nicht so gut ausgestattet bin. Als sehr zeitaufwändig erwies sich das manuelle Nachschleifen der Profilierungen und die Angleichung des Farbtons der Spritzbeize an die vorhandene Möbeleinrichtung. Der Zeitaufwand: Von der Planung bis zur Fertigstellung ca. 80 Stunden für ein Objekt in dieser Ausführung.

 
Einsendung vom: 24.04.10
286)
Fahrbarer Unterschrank
von Wolfgang Kasper aus 77866 Rheinau



Lange Jahre stand die Hobelmaschine auf einem alten Tisch. Da man in meiner Werkstatt ohne leicht bewegliche Maschinen keinen Fuß auf den Boden bekäme, kam mir diese simple Bauidee aus einem FW Sonderheft sehr gelegen. Der Unterschrank hat die Maße 50(B)x80(L)x54(H). Die Arbeitshöhe zum Abrichten beträgt 90 cm. Alles ist stumpf mit Schrauben verbunden, die Bohrungen dafür sind abgestuft vorgebohrt. Die vier 100er Rollen sind lenk- und feststellbar, Tragkraft 70 kg/Rolle.
 
Einsendung vom: 24.04.10
285)
Narbengesicht
von Werner Süß aus 95100 Selb



Aus Lindenholz zweiter Güte geschnitzte Maske. Die Fehler im Rohling als Narben einbezogen.
 
Einsendung vom: 19.04.10
284)
Kleiderschrank aus Merbau, Maranti und Weißbuche
von Silvio Wiemann aus 13129 Berlin



Es war der Wunsch meiner Schwester, einen Kleiderschrank für ihr Schlafzimmer zu bekommen, welcher über die gesamte Wandnische sowie Deckenhöhe verlaufen sollte, mit Holzarten, welche wir in mühsamer und zeitaufwändiger Kleinarbeit (durch die Auswahl aus Furnierresten, Furnierbüchern etc) selber auswählten. Also sollte ich diesen Schrank bauen.
Der Korpus besteht aus 28 mm Rohspanplatten, welche mit Merbauanleimern versehen wurden und (da innen) mit Weißbuche überfurniert (das Furnier wurde von mir natürlich vorher geschnitten, gestürzt und gefügt). Die Türen sind eine Mischung aus Merbau Rahmenhölzern und einer Meranti furnierten Füllung.
Natürlich dürfen auch Schubkästen nicht fehlen. Diese wurden aus Buche furnierter Platte hergestellt. Das Schubkastenvorderstück ist eine Verleimung aus je 5 Merbau-Riegeln. Diese sind rollbar geführt auf Quadro-silent-system-Auszügen.
Zur einfacheren Montage vor Ort habe ich als Verbindung Rafix Korpusverbinder benutzt.
Als Tischler habe ich natürlich die Möglichkeit, standortgebundene Maschinen zu benutzen, wie zum Beispiel: Tisch- und Formatkreissäge, Plattensäge, Tischfräse, Dickenhobel, Abrichte, Furnierpresse sowie die Bandschleifmaschine. Aber auch Handmaschinen wie Lamellofräse, Ständerbohrmaschine für Lochreihenbohrung sowie Exzenterschleifer zur Oberflächenbearbeitung fanden ihre Anwendung.
Um den Möbelstück den nötigen Schutz zu bieten, wurde dieses mit einem seidenmatten Klarlack im Airless Spritzverfahren überzogen.
Vorort wurde der Schrank mit Sockel und Passleisten in die vorhanden Nische eingepasst, um die optimale Platzausnutzung zu erreichen.
Um die Türen bzw. Schubkästen zu öffnen, habe ich Knöpfe aus Merbau selber hergestellt.
Aufgrund der Menge der zu funierenden Flächen, der enormen Schwierigkeit, Merbau-Furnier zu verarbeiten, wie auch der gesamten Schleifarbeit ergab sich eine etwaige Arbeitszeit von ca. 3 Wochen.
Ich hoffe das Möbel gefällt Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Silvio Wiemann

 

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Ansprechpartner:
Manuela Daher
Tel: +49 511 9910-305
Fax: +49 511 9910-013
Mail an Manuela Daher





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