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Lesergalerie
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Einsendung vom: 29.08.10
357)
Couchtisch
von Cornelia Grüble aus 71576 Burgstetten
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Material: Apfelbaum, Mirabelle, Kirschbaum Oberfläche: geölt Arbeitszeit: ca. 13,5 Stunden Werkzeuge: Kreissäge, Hobelmaschine, (Hand-)Schleifmaschine, Handbohrmaschine, Handhobel, Stecheisen, diverse Handwerkzeuge
Gefertigt ist der Couchtisch aus luftgetrocknetem Apfelbaum, den ich vor einigen Jahren geschenkt bekommen und aufsägen lassen habe. Da es mir sehr gegen den Strich geht, Holz zu besäumen und in seinem natürlichen Wuchs zu beschneiden, habe ich die Kanten so schief gelassen. Auch Äste und Löcher waren sehr willkommen. Außerdem wäre mir durchs Besäumen das Material knapp geworden.
Die Idee zu dem Tischchen kam mir, als ich schon eine Weile um den aufgesägten Apfelstamm rumgeschlichen bin und überlegt habe, was ich daraus machen könnte. Mein Freund hat zu der Zeit seinen alten Couchtisch entsorgt und hatte noch keinen neuen. Da habe ich ihm den gemacht.
Die Herausforderungen dieses Tischchens waren das Befestigen der Beine an der Tischplatte und das Einbauen des Zwischenbodens.
Eine Tischzarge wollte ich nicht machen, weil das in meinen Augen nicht zu dem Tisch gepasst hätte. Da kam ich auf die Idee, die Beine abzusetzen und durch die Tischplatte zu durchbrechen. Dadurch sieht man auch das Kernholz der Beine, von denen die beiden nebeneinander aus Mirabellenholz und der einzelne aus Kirschbaum gefertigt sind. Ich hatte leider nur für zwei Beine Mirabelle zur Verfügung. Von den Beinen habe ich lediglich die Rinde entfernt, da mir der natürliche Wuchs sehr gefällt. Dass man vom Kernholz trotzdem noch etwas sieht (und als i-Tüpfelchen), habe ich in eines der Beine eine Efeuranke reingeschnitzt.
Der Zwischenboden ist mit den Beinen verdübelt. Es war etwas aufwändig, diesen einzupassen, so dass die Dübelbohrungen auch genau an der richtigen Stelle im Tischfuß sitzen und nicht irgendwie verdreht.
Zum Schluss habe ich den Tisch geölt. Dadurch bekommt das Apfelholz eine besonders schöne und intensive Farbe, die auch am Licht nur wenig nachdunkelt oder sich in der Farbe verändert.
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Einsendung vom: 29.08.10
356)
Nerven schonend
von Wolfgang Kasper aus 77866 Rheinau
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Auch Klebstoffflaschen ohne aufschraubbare und auswechselbare Spritztülle lassen sich damit nachrüsten. Der Schraubverschluss von leeren Ausdrückkartuschen wird dafür mit einem 16/18 mm Locheisen ausgestanzt. Mit einem Stufenbohrer wird in den Verschluss zusätzlich eine 14 mm Bohrung angebracht oder der vorhandene Schraubverschluss der Kleberflasche auf 14 mm aufgebohrt. Dann von innen das Gewindestück eindrehen, die Tülle von außen. Ist auch dieser Verschluss mal wieder (!!!) verstopft, lässt sich schnell ein neuer aufsetzen.
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Einsendung vom: 28.08.10
355)
Geschnitztes Pferd, Rückenhöhe 6,5 cm
von Cornelia Grüble aus 71576 Burgstetten
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Das Pferd ist aus Linde geschnitzt, bemalt und gewachst. Sockel und Pferd sind am Stück geschnitzt.
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Einsendung vom: 28.08.10
354)
HiFi-Schränkchen
von Cornelia Grüble aus 71576 Burgstetten
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Material: Apfelbaum, Ahorn Oberfläche: geölt Arbeitszeit: ca. 40 Stunden Werkzeuge: Kreissäge, Hobelmaschine, Oberfräse, Lamellofräse, (Hand-)Schleifmaschine, Handhobel, Stecheisen, diverse Handwerkzeuge
Mein Wohnzimmer besteht eigentlich aus zwei Zimmern, zwischen denen ich die Wand durchbrochen habe. Nun stehen nur noch die Holzständer. Ich habe lange überlegt, wie ich im unteren Teil einen Schwerpunkt setzen könnte, dass es nicht so leer aussieht. Da habe ich in verschiedenen Höhen Querbalken eingesetzt. Das HiFi-Schränkchen ist genau an die Balken angepasst.
Gefertigt ist es aus luftgetrocknetem Apfelbaum, den ich vor einigen Jahren geschenkt bekommen und aufsägen lassen habe. Da es mir sehr gegen den Strich geht, Holz zu besäumen und in seinem natürlichen Wuchs zu beschneiden, habe ich die Kanten so schief gelassen. Auch Äste und Löcher waren sehr willkommen. Dadurch wirkt das ganze Schränkchen schief und urwüchsig.
Für die Schubladenfronten habe ich kurze Reststücke verwendet, die ich im Verlauf an die Vorderkanten des Schränkchens angepasst habe. So kam es, dass die Schubladenfront von oben nach unten in sich verdreht ist. Die Fronten der beiden unteren Schubladen sind aus einem Stück. Geteilt habe ich es genau beim Kern. Das sieht man noch an der dunklen Vertiefung, die auf der oberen Kante der untersten Schubladen zu sehen ist.
Die Schubladenkästen sind aus Ahorn-Messerresten. Kasten und Vorderfront sind mit verdeckten Schalbenschwanzzinken verbunden. Die hinteren Schubladenecken habe ich mit einfachen Fingerzinken verbunden.
Die größte Herausforderungen bei dem Schränkchen lag im Zinken der Schubladen, weil die Seitenteile lauter unterschiedliche Längen haben. Dies an die schiefen und verdrehten Fronten anzupassen, war nicht ganz einfach, auch weil an keiner Front ein rechter Winkel ist. Ich habe jede Schublade einzeln fertigen und anpassen müssen. Es hat aber sehr großen Spaß gemacht.
Zum Schluss habe ich die Oberflächen geölt, wodurch die natürliche Holzfarbe sehr schön herauskommt und sogar noch betont wird.
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Einsendung vom: 23.08.10
353)
Schale
von Richard Theil aus 92318 Neumarkt
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Kleine Ablageschale aus amerikanischer Kirsche. Füße: Amerikanischer Ahorn. Biegung unter Einwirkung von kochendem Wasser erstellt. Oberfläche geölt und gewachst. Größe: ca. 150 x 80 mm.
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Ansprechpartner:
Manuela Daher
Tel: +49 511 9910-305
Fax: +49 511 9910-013
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